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Buss - Fleet Compliance

Das richtige Fahrzeug im Einsatz ist die Grundlage für Vertrauen und die Zukunft des öffentlichen Verkehrs

Der öffentliche Verkehr ist eine tragende gesellschaftliche Funktion. Er soll zugänglich, sicher und nachhaltig sein und die politisch beschlossenen sowie gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern kommunizierten Ziele erfüllen. Die Fahrgäste begegnen jedoch weder dem Vertrag noch dem Steuerungsmodell oder den Vergabeunterlagen. Sie begegnen dem Fahrzeug im Einsatz.

Auch wenn der Verkehr von Betreibern erbracht wird, sind es die Marke und die Verantwortung des Aufgabenträgers, die bei jeder einzelnen Fahrt sichtbar werden. Das Fahrzeug wird damit zur konkretesten Manifestation des Auftrags. Hier müssen Anforderungen an Barrierefreiheit, Kapazität, Umweltleistung, Sicherheit und Komfort praktisch umgesetzt werden.

Wird das richtige Fahrzeug im richtigen Verkehr eingesetzt, stärkt dies das Vertrauen in den öffentlichen Verkehr und in die verantwortliche Organisation. Wird hingegen ein ungeeignetes Fahrzeug eingesetzt, betrifft dies nicht nur eine einzelne Fahrt.Es beeinflusst die Zielerreichung, wirtschaftliche Anreizmechanismen, Vertragsbeziehungen und letztlich die Legitimität des gesamten Leistungsmodells.

FRIDA Fleet Compliance verschafft dem Aufgabenträger eine strukturierte und kontinuierliche Transparenz darüber, ob die Fahrzeugflotte des Betreibers den vertraglichen Anforderungen entspricht und ausschließlich genehmigte Fahrzeuge im Einsatz sind. Die Lösung schafft damit eine systematische Grundlage, um politische Zielsetzungen in tatsächliche Leistung umzusetzen– jeden Tag und bei jedem Einsatz.

Von der Zielsetzung zur nachweisbaren Vertragserfüllung

Klare fahrzeugbezogene Anforderungen in einem Verkehrsvertrag sind eine Voraussetzung für Qualität. Die dauerhafte Sicherstellung ihrer tatsächlichen Einhaltung stellt jedoch eine deutlich größere Herausforderung dar. In einem

Vertragsportfolio mit mehreren Betreibern, unterschiedlichen

Verkehrsgebieten und umfangreichen Fahrzeugflotten reichen manuelle Kontrollen oder sporadische Überprüfungen nicht aus.

FRIDA Fleet Compliance verbindet drei zentrale Perspektiven:

die im Vertrag definierten Fahrzeuganforderungen

die Verkehrsplanung, die festlegt, welcher Fahrzeugtyp für einen bestimmten Einsatz vorgesehen ist

die Echtzeitinformationen, die zeigen, welches Fahrzeug tatsächlich im Einsatz ist

Bild-Fleet Compliance
green line

Durch eine klare und konsistente Struktur für Fahrzeugkategorien, Kapazitäten und Eigenschaften entsteht ein eindeutiges Modell dafür, welche Fahrzeuge im jeweiligen Vertrag zugelassen sind. Wird dieses Modell mit der geplanten und tatsächlich erbrachten Verkehrsleistung verknüpft, ermöglicht FRIDA Fleet Compliance eine kontinuierliche und automatisierte Validierung. So kann fortlaufend sichergestellt werden, dass das richtige Fahrzeug dem richtigen Vertrag und dem richtigen Verkehrseinsatz zugeordnet ist.

Vertragserfüllung wird damit nicht zu einer administrativen Kontrolle im Nachhinein. Sie wird überprüfbar, messbar und systematisch über die Zeit nachvollziehbar. Abweichungen können zeitnah erkannt und strukturiert behandelt werden, wodurch das Risiko verspäteter Feststellungen und unklarer Verantwortlichkeiten reduziert wird.

 

Transparenz, gemeinsames Lagebild und kontrollierte Flexibilität

Professionelle Leistungssteuerung setzt voraus, dass alle Beteiligten von denselben Informationen ausgehen. FRIDA Fleet Compliance schafft ein gemeinsames und transparentes Lagebild der Fahrzeugflotte, in dem vertragliche Anforderungen, qualitätsgesicherte Fahrzeugdaten, aktueller Status und Historie in einer einheitlichen Struktur zusammengeführt werden.

Das Ergebnis ist eine klare und nachvollziehbare Klassifizierung der Fahrzeuge. Es wird ersichtlich, welche Fahrzeuge vollständig genehmigt sind, bei welchen Abweichungen festgestellt wurden und welche sich in Prüfung oder Bearbeitung befinden. Die Informationen sind über das gesamte Vertragsportfolio hinweg konsistent und weniger abhängig von manuellen Bewertungen oder personenbezogenem Wissen.

Das gemeinsame Lagebild verbessert die Grundlage für den Dialog zwischen Aufgabenträger und Betreiber. Die Leistungsüberwachung basiert auf einer gemeinsamen Datenbasis, was das Risiko von Interpretationskonflikten reduziert und einen sachlichen sowie konstruktiven Umgang mit Abweichungen ermöglicht.

FRIDA Fleet Compliance unterstützt zudem ein strukturiertes und dokumentiertes Ausnahmeverfahren. Erfüllt ein Fahrzeug vorübergehend nicht sämtliche Anforderungen, kann der Betreiber eine Ausnahme mit klarer Begründung und definierter Gültigkeitsdauer beantragen. Entscheidungen werden auf dokumentierter Grundlage getroffen, und jeder Schritt im Prozess ist nachvollziehbar. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen konsequenter Anforderungsüberwachung und der im operativen Betrieb erforderlichen Flexibilität.

Ein zentraler Baustein im Public Transport Supplier Management

FRIDA Fleet Compliance ist ein zentraler Baustein einer modernen Struktur im Public Transport Supplier Management, PTSM. Durch die Verknüpfung von Vertragsanforderungen, Fahrzeugdaten, Planungs- systemen und Echtzeitüberwachung entsteht eine durchgängige Steuerungskette vom Vertrag bis zur tatsächlich erbrachten Verkehrsleistung.

Die vertraglichen Anforderungen werden im System strukturiert und direkt mit der geplanten und durchgeführten Verkehrsleistung verknüpft. Durch die Nutzung von Daten aus Fahrzeugregistern, Prüfdaten und Planungssystemen ermöglicht FRIDA Fleet Compliance eine kontinuierliche und automatisierte Kontrolle jedes eingesetzten Fahrzeugs.

Der Aufgabenträger kann dadurch fortlaufend sicherstellen, dass ein Fahrzeug für den jeweiligen Vertrag zugelassen ist, definierte Anforderungen erfüllt und etwaige Abweichungen identifiziert sowie korrekt behandelt wurden. Ausnahmen sind eindeutig mit Entscheidungen und Gültigkeitszeiträumen verknüpft, was die Rechtssicherheit der Leistungsüberwachung stärkt.

Durch diese strukturierte Verknüpfung von Anforderungen und tatsächlicher Leistung wird die Fähigkeit des Aufgabenträgers gestärkt, das gesamte Vertragsportfolio konsistent und transparent zu steuern – unabhängig von Umfang und Komplexität.

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